Frauenselbsthilfe nach Krebs - Verein Baden und Umgebung

Frauenselbsthilfe nach Krebs
Verein Baden und Umgebung

© Philipp Rameder PHR 2013-2017

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25 Jahre

Das sind Wir!

In unserer Selbsthilfegruppe kommen Betroffene zusammen, die an Krebs erkrankt waren bzw. sind. Bei vielen von uns liegt die Erkrankung schon lange zurück, aber natürlich sind auch Neu-Betroffene in unserem Verein. Der Großteil der Mitglieder war/ist an Mammakarzinom erkrankt, da das die häufigste Krebsart in Österreich bei Frauen ist. Aber selbstverständlich haben wir Damen mit anderen Krebserkrankungen auch in unserer Gruppe. Da leider auch Männer Brustkrebs haben können - was aber sehr selten vorkommt - sind Männer bei uns auch herzlich willkommen. Wir haben ein männliches Mitglied.

Die Wirkung von Selbsthilfegruppen ist gerade wenn es um Krankheitsbewältigung und psychische und soziale Probleme geht sehr hoch und auch wissenschaftlich nachgewiesen. Da wir Alle gleich betroffen sind, kennen wir die Probleme mit denen man konfrontiert ist und zeigen dadurch gegenseitiges Verständnis. Die Selbsthilfe ist eine wichtige Ergänzung zur Medizin. Wir können und dürfen diese nicht ersetzen, geben auch keinerlei medizinisch Ratschläge, hören aber einander zu und können dadurch anderen Betroffenen durch Empathie und Beistand Mut und Kraft geben. Durch unsere eigene Erfahrung können wir im Austausch mit anderen Betroffenen die Kompetenz im Umgang mit der Krankheit steigern und in der Bewältigung des Alltags hilfreich zur Seite stehen. Das kann zu einer Verringerung der Belastung und zur Verbesserung der Lebensqualität führen.

So wirkt Selbsthilfe: (entnommen von der Dachverbandshomepage)
A wie einander auffangen
E wie gegenseitig ermutigen
I wie informieren
O wie einander Orientierung geben
U wie unterhalten

Die Selbsthilfegruppen leben vom Engagement, den Möglichkeiten und Ressourcen ihrer Mitglieder. Wird in Gruppen nur Information und Hilfestellung "konsumiert", ohne der Bereitschaft selbst einen Beitrag zu leisten, ist das Prinzip des gegenseitigen Gebens und Nehmens nicht mehr gegeben. Die Wirkung der Selbsthilfe ist von jedem Einzelnen abhängig und nur dann effektiv, wenn alle Mitglieder bereit sind aktiv mitzuwirken.

Wir laden Ärzte zu Vorträgen ein, um durch Information Krebsangst abzubauen.
Wir informieren uns über den neuesten Stand der Behandlung und Forschung, über gesunde Ernährung, aktive Lebensweise, Bewegungstherapie, Prothetik und soziale Unterstützung.
Wir besuchen auf Wunsch frischoperierte Patientinnen.

Wir wollen als Betroffene mithelfen mehr Akzeptanz der Vorsorgeuntersuchungen zu erreichen, um durch Früherkennung zu besseren Heilungschance beizutragen.

Wir bieten unseren Gruppenmitgliedern wöchentlich Bewegungstherapie mit ausgebildeten Physiotherapeutinnen.